Ad Freundor­fer | EDITORIAL

 

 

   Gestal­ten heißt also, es So oder So, oder auch ganz Anders machen zu kön­nen. Doch erst mit dem Bewußt­sein, das sich mit der for­ma­len Ver­än­der­bar­keit auch neue begriff­li­che Posi­tio­nen erge­ben, macht Gestal­tung Sinn.

     Der Blick auf das Wesen­haf­te, das Eigent­li­che bleibt ver­bor­gen. Was wir tun kön­nen, ist die äuße­re Form zu betrach­ten, mit Ana­ly­se und Intui­ti­on, in Spiel und Expe­ri­ment die Para­me­ter von Gestal­tung zu erpro­ben um Seh­ge­wohn­hei­ten und kul­tu­rel­le Hin­ter­grün­de für Wahr­neh­mung zu ver­ste­hen.

     BAMBERG, Juni 2017