Ein­ge­hüllt in die Träu­me einer Zukunft.

Heu­te ist es ocker, hell­blau und fast weiß. So, wie ich es mag. Ers­tes tie­fes Grün legt sich in die Flä­chen. Äste umgrei­fen ihren Licht­raum. Wir gehen wei­ter als sonst und reden nicht viel.

Das Blau des Him­mels: Unwirk­lich, wie das Weiß des blü­hen­den Bau­mes davor. Die Vor­stel­lung, die er davon hat, ist ohne Bedeutung.

In den Bil­dern der ver­gan­ge­nen Tage kam es näher an ihn her­an. Die Erin­ne­rung an die Wän­de der Küche. Die stets unbe­frie­di­gen­de Kraft der Far­ben. Weih­rauch und kal­ter glat­ter Kunst­mar­mor. Schön­heit als Bal­sam für mei­ne Seelen.

Am Abend las­sen wir los. Die Ein­drü­cke des Tages klei­den unser Inne­res aus. Wir machen Musik oder schrei­ben etwas. Spie­len und sehen was uns nahe ist. 

Bild, des Kome­ten 67P/Chu­ryu­mov-Gerasi­men­ko, foto­gra­fiert am 19. Sep­tem­ber 2014 mit der Navi­ga­ti­ons­ka­me­ra (NAVCAM) der Raum­son­de Roset­ta aus 28.6 km Entfernung.

ATTRIBUTION: ESA/Rosetta/NAVCAM, CC BY-SA IGO 3.0

Text, Tage­buch Ein­trag 04/2019, Bewußst­seins­strom nach einem Spa­zier­gang im Frühjahr