ATELIER/Kunst

»Die Mes­sa­ge ist die Massage,
nicht das Medium.«

Das hat sich Alles ent­wi­ckelt, von hand­werk­li­chen und metho­di­schen Fra­ge­stel­lun­gen. Von sti­lis­ti­schen und ästhe­ti­schen Über­le­gun­gen, hin zu Kom­mu­ni­ka­ti­ons-Stra­te­gien, Ver­mit­tel­bar­keit und För­der­fä­hig­keit.  Ver­wer­tungs­ket­ten, die pre­kä­re beruf­li­che Situa­ti­on für Kunst­schaf­fen­de. Alles das ist im Lau­fe von vie­len Jah­ren berufstän­di­ger Arbeit wei­ter in den Vor­der­grund gekom­men. In Sachen Kunst unter­wegs, – das heißt auch die Rezep­ti­on zu stu­die­ren, die Geschich­te der Kunst und die Ent­wick­lun­gen in Ästhe­tik und Kunstphilosophie.

Heu­te befin­det sich die Pro­fes­si­on der „Selbst­er­mäch­ti­gung“ in hef­ti­ger Wand­lung, durch „United Media“, die das mäch­tigs­te Werk­zeug der Neu­zeit dar­stel­len und ein gan­zes Bün­del von Medi­en ver­eint. Gleich­zei­tig ist der Screen zum Werk­zeug für alle gra­fi­schen Anwen­dun­gen und mul­ti­me­dia­ler und inter­ak­ti­ver Kon­sum­rah­men, Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tool und die gröss­te Biblio­thek der Welt. Nicht abzu­schät­zen, wo uns die­se Inno­va­ti­on hin­füh­ren wird. 

Die jüngs­ten Ereig­nis­se deu­ten auf eine Wand­lung der Kunst­set­tings im pro­fes­sio­nel­len Bereich hin zu einer zitie­ren­den und respon­si­ven Kunst­ar­beit. Wer den Markt bedie­nen möch­te muss rele­vant sein, braucht The­men, die aktu­ell sind und pola­ri­sie­ren. Fast so wie das Set­ting einer Par­tei, die auf der Suche nach Mehr­hei­ten ist. Gesell­schaf­ten zu ver­ste­ti­gen ist aller­dings die wich­tigs­te Funk­ti­on von Kul­tur in poli­ti­schen Sys­te­men,  im Wider­spruch zu dem, was die wich­tigs­te Wir­kung von Kunst sein kann. Neu sein, den Hori­zont erwei­tern, Ent­wick­lun­gen in Gang setzten.

Neu sein“ ist aller­dings nicht ganz ein­fach. In inhalt­li­cher Hin­sicht ohne­hin schlecht mög­lich, aber was die ver­wen­de­ten Metho­den oder Medi­en betrifft sehr wohl…

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