ATELIER/Vorwort

»…ich kann es, weil ich mich mit der Sache lan­ge beschäf­tigt habe; und nun ist es das Bes­te, es nicht zu tun.«

Das hat sich Alles ent­wi­ckelt, von hand­werk­li­chen und metho­di­schen Fra­ge­stel­lun­gen. Von sti­lis­ti­schen und ästhe­ti­schen Über­le­gun­gen, hin zu Kom­mu­ni­ka­ti­ons-Stra­te­gien, Ver­mit­tel­bar­keit und För­der­fä­hig­keit.  Ver­wer­tungs­ket­ten, die pre­kä­re beruf­li­che Situa­ti­on für Kunst­schaf­fen­de. Alles das ist im Lau­fe von vie­len Jah­ren berufstän­di­ger Arbeit wei­ter in den Vor­der­grund gekom­men. Spe­zia­list in Sachen Kunst, – das heißt auch die Rezep­ti­on zu stu­die­ren, die Geschich­te der Kunst und die Ent­wick­lun­gen in Ästhe­tik und Kunstphilosophie.

Ich mei­ne, das ich vom Leben als Künst­ler, der Atmo­sphä­re in den Ate­liers, den schö­nen Werk­zeu­gen und den Mög­lich­kei­ten des Ler­nens mehr ange­tan war, als von der Aus­sicht Kunst pro­du­zie­ren zu kön­nen. Der Pro­duk­tio­nis­mus ist mir fremd. Ich sah nur kei­ne ande­re Mög­lich­keit der Enge eines bür­ger­li­chen Lebens zu entgehen.

ATELIER