Far­bec‑41 syn­äs­the­tisch skizziert

Ein land­wirt­schaft­li­cher Anhän­ger auf wei­ter ebe­ner Flä­che in hel­lem blau­grün, vor einem wei­chen rot­blau­em Him­mel mit kon­tu­rier­ten wei­ßen Wol­ken.
Gesta­pel­te blaue Kunst­stoff­roh­re neben fast ganz wei­ßen Beton­bau­blö­cken. Dane­ben zer­kratz­te Con­tai­ner in grün, blau und rot mit Rost durch­setzt, alles beschie­nen von unste­ter Nach­mit­tags­son­ne.
Ein sehr spitz­win­ke­li­ges fast ganz schwar­zes Dach in einen blau­en Him­mel mit rech­ten Win­keln hin­ein kom­po­niert.

#30082026

Krea­ti­onloka­li­sie­ren

Das künst­le­risch inter­es­san­te ist nicht die Kon­tex­tua­li­sie­rung, auch nicht tech­ni­sche oder hand­werk­li­che Aspek­te, son­dern die Krea­ti­on – von der Inten­ti­on zur Hand­lung; auch in der Pho­to­gra­phie. Die Situa­ti­on wird klar, sobald ein Medi­um als Fil­ter der Rea­li­tät ver­stan­den wird. 
Inten­ti­on, The­men und Moti­ve, Kom­po­si­ti­on, Licht und Tie­fen­schär­fe sind die Kri­te­ri­en, die vor und wäh­rend der Auf­nah­me gesetzt wer­den. Es ist die Trans­for­ma­ti­on einer mehr­di­men­sio­na­len Gegen­wart in eine zeit­lo­se, zwei­di­men­sio­na­le Bild­au­to­no­mie, in einem Akt explo­ra­to­ri­scher Selbstentzündung.
Jedes Bild ist eine Erfin­dung, – Text lenkt die Bedeu­tung. Para­dox: Es ist das Mit­tel gegen den Sturz ins Lee­re, – der Stoff aus dem die Rea­li­tät gemacht scheint. Es ist die Quel­le der Inspi­ra­ti­on, Fut­ter für unse­re Träu­me, eine Insel des Ver­ste­hens in einer rät­sel­haf­ten Welt. 

 

#31082026