Kamera Schätzchen – Equipment

Alte Kame­ras sind für mich Zeit­ma­schi­nen. Ihr Gewicht erzählt von soli­der Mecha­nik, ihr Kli­cken von Ent­schei­dung. Sie brin­gen mich zum Sehen, nicht zum Kon­su­mie­ren. In einer Welt der tau­send Auf­nah­men leh­ren sie mich die Aben­teu­er der Stil­le und Zeit. Wenn ich sie hal­te, spü­re ich Wider­stand gegen die Hast, und genau dar­in liegt ihre Funk­ti­on: Glaub­wür­di­ge Bil­der brau­chen eine authen­ti­sche Ästhe­tik, damit der Fokus nicht in der Per­fek­ti­on des sinn­lich Visu­el­len liegt, son­dern Inten­ti­on und Kon­zep­ti­on als das Geis­ti­ge im Kunst­werk wirk­sam werden.

Mami­ya RB 6x7, Objek­ti­ve 90 und 50 mm, ers­te Bau­rei­he von 1970

Roll­eiflex Auto­mat RF 111A von 1939, Model 2 dop­pel­äu­gi­ges Mit­tel­for­mat, 6 x 6 und 
Kod­ak Reti­na 3c, Obj. 1: 2, 50 mm Klein­bild, mit Selen Belich­tungs­mes­ser von 1954
Canon A1 von 1978, Klein­bild, Obj. 50 mm 1: 1,4

Neben den aktu­el­len ana­lo­gen Kame­ras, – die Samm­lung ist in ste­tem Wan­del, gibt es hier natür­lich Netz­werk­ka­me­ras wie iPho­nes, Tablets und Screenop­ti­ken, eine Sys­tem­ka­me­ra Canon EOS M als kom­pak­te Repro­ka­me­ra und eine digi­ta­le Sucher­ka­me­ra von Pana­so­nic für son­ni­ge Außen­auf­nah­men. Ein SW-Labor und ein Mit­tel­for­mat Ver­grös­se­rer brin­gen die Auto­no­mie für Hand­ab­zü­ge auf Baryt­pa­pier und his­to­ri­sche Edel­druck­tech­ni­ken wie die Cyanotypie.

Bei gestei­ger­tem Inter­es­se am The­ma »ana­lo­ge Foto­gra­fie« ste­he ich ger­ne bera­tend und für einen Aus­tausch an Erfah­run­gen bereit.

NEUE FOTOGRAFISCHE ARBEITEN

Das Kon­zept der Serie
Wirk­lich­keit und Bildautonomie